Der Gottesdienst am Sonntag und den Feiertagen

Blick auf den Altarraum

- der tradtionelle Gottesdienst

 

Die Mitte unseres Gemeindelebens bilden die Gottesdienste. Obwohl es v.a. am Sonntagmorgen nicht immer die am besten besuchten „Veranstaltungen“ sind, gilt die o.g. These uneingeschränkt. Apropos „Veranstaltung“: Die Gottesdienste sind eigentlich keine Veranstaltungen in dem Sinne. Wir sprechen auch nicht von einem „Angebot“. Gottesdienste werden gefeiert. Sie sind der Punkt, an dem der Alltag unterbrochen wird, um das Leben für einen Augenblick zu öffnen für eine wunderbare, und seit 2000 Jahren lebendige Botschaft.


Auf diesem Hintergrund feiern wir an jedem Sonn- und Feiertag in unserem Kirchenraum im Gemeindezentrum, oder an anderen, zu dem jeweiligen Gottesdienst passenden Orten (siehe dazu auch Gottesdienste im Grünen). Wir dürfen dafür aber auch die sehr schönen, katholischen Kirchen der anderen Orte benutzen und sind der katholischen Kirchengemeinde dankbar für einen Ort der Feierlichkeit in Mühlhausen, Hohenstadt und Drackenstein. Zudem sind wir in den Gottesdienstfeiern auch sehr eng mit dem gut funktionierenden Distrikt verbunden – der häufige „Kanzeltausch“ schafft große Entlastungsmöglichkeiten.

Am Sonntag Morgen versammeln wir uns entweder um 9 oder um 10 Uhr zum Gottesdienst. Er wird von einer treuen, und oft auch erfreulich zahlreichen „Kerngemeinde“ getragen, die bereit ist, sich auf neue Ausgestaltungen sowie unterschiedliches Liedgut einzulassen. Eine feierliche und  entspannte Atmosphäre prägt unser Feiern.

Wenn die Anfangszeit auf 10 Uhr liegt, beginnen wir (außer in den Ferien) zusammen mit der Kinderkirche, die dann vor der Schriftlesung in den Kinderkirchraum wechselt (vgl. dazu Kinderkirche). Mitgestaltet wird der Gottesdienst aber auch durch unsere Liturgen, die die Schriftlesung und die Abkündigungen übernehmen.

Während der Zeit der Konfirmationsvorbereitung (ca. von Mai des einen -, bis zum März oder April des nächsten Jahres) wird der Gottesdienst immer von einem unserer Konfirmanden mit eröffnet, indem sie oder er den Wochenspruch verliest.


Für die musikalische Seite ist nicht nur unsere langjährige Organistin zuständig, sondern auch der Gospel- und Popchor „AmazSing“, sowie der seit fast 10 Jahren bestehende Gitarrenspielkreis sind immer wieder bereit, in den Gottesdiensten mitzuwirken. 

Wir sind zudem froh, dass wir am Ort Musizierende haben, auf deren Mitwirkung wir uns in mancher Feier verlassen können: Die Stadtkapelle, der Männergesangverein „Concordia“, und auch die Wiesensteiger Straßenmusikanten  stehen immer wieder für musikalische Besonderheiten in den Gottesdiensten.

Dem Anlass entsprechend geprägte Gottesdienste feiern wir in Gestalt der Christmette am Heiligabend um 22 Uhr, zum Altjahresabend, am Ostermorgen mit der Auferstehungsfeier um 5.30 Uhr, mit unseren Konfi-3 Kindern, am Erntedankfest oder auch zum Abschluss des Kirchenjahres mit dem Ewigkeitssonntag. Auch die Erntebetstunde bietet einen besonderen Rahmen. Sie findet auf einem der zur Gemeinde gehörenden Höfe statt, wobei wir immer wieder fasziniert sind von der Gastfreundschaft der betreffenden Familien. Bei diesem Gottesdienst werden auch die Konfirmanden des neuen Jahrganges vorgestellt. Für die musikalische Begleitung dürfen wir seit vielen Jahren auf den Gitarrenspielkreis bauen.

Dass die genannten Feiern in ökumenischer Offenheit und unter Beteiligung zahlreicher katholischer MitchristInnen stattfinden, versteht sich von selbst.  Genauso sind wir als evangelische Kirchengemeinde zu manchem Gottesdienst in die weithin bekannte, und wunderschöne katholische St.Cyriakus-Kirche eingeladen: Fest im ökumenischen Gottesdienstleben verankert sind derzeit der Volkstrauertag, ein Gottesdienst zur „Fasnetszeit“ am Sonntag vor Rosenmontag, die Osternacht am Karsamstag, seit einigen Jahren nun ein Gottesdienst im Grünen zur Eröffnung des Erlebniswandertages einiger Vereine.

 


 
An dieser Stelle wollen wir Ihnen den Gottesdienstplan der nächsten Wochen präsentieren:


Gottesdienstplan der aktuellen Woche